Probleme mit kompatiblen Alternativ Druckerpatronen vermeiden

Alternativ DruckerpatronenAlternativ Druckerpatronen sind günstiger als Original Patronen der Druckerhersteller. Allerdings können bei deren Nutzung gelegentlich kleine Probleme auftreten, die sich aber schnell lösen lassen. Wir haben einmal die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt.

Druckerpatrone wird nicht erkannt

Dieses Problem tritt relativ häufig auf und ist manchmal auf einen verschmutzen Chip zurückzuführen oder die Gegenseite im Drucker hat beim Wechsel etwas abbekommen. Dann einfach die Tintenpatrone oder Tonerkartusche mit einem fusselfreien Tuch reinigen. Sollte dies nicht gehen, geht es um die Druckertreiber bzw. die Software. Wird eine Patrone gewechselt bevor Sie dazu aufgefordert werden, kann der Fehler des Nichterkanntwerdens entstehen. Sollte die Fehlerbehebung keinen Erfolg haben, deinstallieren Sie den Treiber bzw. die Druckersoftware noch einmal und spielen diese wieder rauf.

Neue Tintenpatrone druckt ohne Tinte

Tintenpatronen werden oft mit zwei versiegelten Schutzfolien ausgeliefert. Die obere verschließt das „Luftloch“ und muss vor dem Einsetzen entfernt werden. Sie ermöglicht das Nachrutschen der Tinte im Drucker. Die zweite Folie versiegelt das Tintenloch solange, bis diese beim Einsetzen durchstoßen wird. Sollte eine Patrone ohne Tinte drucken, könnte entweder die Oberseite nicht weit genug geöffnet worden sein oder das Durchstoßen hat nicht einwandfrei funktioniert. Kontrollieren Sie beide Folien noch einmal und helfen notfalls von Hand nach. Sollte dagegen etwas im Drucker verstopft sein, benötigen Sie die Hilfe der Druckersoftware. Programme wie „Düsenreinigung“ oder die „Intensivreinigung“ sind dann zu nutzen. In extremen Fällen ist eine Reinigungspatrone notwendig, bevor der Drucker zum Fachmann muss. Sie enthält ein Lösungsmittel, um Schläuche und Düsen wieder frei zu kriegen.

Warum sieht meine Druckerpatrone anders aus als das Original?

Bei Alternativ Druckerpatronen oder Tonerkartuschen kommt es auf jedes Detail an. Original Hersteller schützen ihre Patronen durch Patente, welche zum Teil auch das Design absichern. Deshalb müssen Alternativ Patronen anders aussehen, da ansonsten ein Rechtsstreit sicher ist.

Die Patrone sitzt nicht richtig

Beim Wechsel von Toner oder Tintenpatronen kann es passieren, dass sich diese nur sehr schwer einsetzen lassen. Manche der Druckerpatronen werden mit kleinen Transportsicherungen geliefert, die es vor dem Einsetzen abzunehmen gilt. Es könnte auch sein, dass die Schächte für Farbpatronen anders gebaut sind als die der schwarzen Patrone und Sie diese verwechselt haben. Ein anderer Fall beschreibt einen sehr instabilen Sitz der Patrone in ihrer Aufhängung. Druckerpatronen verfügen über einen Abstandshalter, welche leicht abbrechen können. Unter Umständen gibt es noch Rettung, indem Sie einen kleinen Keil aus Papier oder einem Stück Pappe falten und ihn einsetzen. Meistens ist die Patrone aber leider unbrauchbar. Achten Sie daher beim Einsetzen auf jedes Detail, das Wechseln muss einfach und mit einem deutlich Klick am Ende geschehen.

Tintenanzeige „leer“ trotz neuer Tintenpatrone

Der Tintenfüllstand wird von jeder Software nur anhand der gedruckten Seiten berechnet. Sie weiß jedoch nicht, wie viel tatsächlich verbraucht wurde. Wiederbefüllte Druckerpatronen haben einen Chip der abweichend kommuniziert oder Sie haben den alten Chip auf die Refill-Patrone transferieren müssen. Dieser arbeitet dann immer noch mit den alten Verbrauchswerten. Die Meldung „Tinte leer“ können Sie ignorieren und der nächste Wechsel erfolgt dann nach Gefühl, also wenn die Druckerzeugnisse an Farbintensität verlieren.