Toner günstig kaufen - Tonerkartuschen für Laserdrucker

Toner ist das flüssige Gold der Druckerbranche; jeder kennt ihn, jeder braucht ihn, jeder möchte Toner günstig kaufen. Ganze Verbraucherforen beschäftigen sich bisweilen nur mit der brennenden Frage, wo man Tonerkartuschen günstig bestellen kann. Nie zuvor wurde so viel auf Papier und andere Medien gedruckt wie heute, ein Laserdrucker ist inzwischen beinahe ein ebenso alltäglicher Anblick wie ein Fernsehapparat. Das bedeutet einen ständig steigenden Bedarf an günstigen Toner, denn wer drucken will, der muss zwangsläufig auch Tonerkartuschen kaufen.

Diese Erkenntnis haben sich die Druckerhersteller zunutze gemacht: Auf einem hart umkämpften Markt unterbieten sie sich gegenseitig mit Niedrigpreisen für die begehrte Hardware – wohl wissend, dass sie die gemachten Zugeständnisse beim Verkaufspreis der Geräte durch einen kräftigen Aufschlag beim Druckerzubehör, insbesondere den regelmäßig benötigten Tonerkartuschen, wieder ausgleichen können. Diese Regel gilt ausnahmslos für alle Druckermodelle und alle Hersteller, weshalb Tonerkartuschen zu den wenigen Produkten gehören, die kaum einmal billiger zu bekommen sind. Durchweg stabile Ladenpreise machen es preisbewussten Nutzern schwer, Toner günstig zu kaufen. Einen gut gangbaren Ausweg aus dieser Misere bieten Dritthersteller, die sich darauf spezialisiert haben, leere Tonerkartuschen wieder zu befüllen und deutlich billiger als die Original Patronen vom Druckerhersteller anzubieten. Diese günstigeren Tonerkartuschen sind dabei nicht qualitativ schlechter, sondern müssen schlicht keine teure Hardware quer finanzieren.

Tonerkartuschen - Aufbau und Arten

tonerkartusche und trommeleinheitEine Tonerkartusche oder Tonerkassette ist die Einheit, die den Farbstoff (Toner) für einen Laserdrucker, Kopierer, Faxgerät oder ein Multifunktionsgerät auf Laserbasis enthält. Bei dem Farbstoff im Modul handelt es sich um Tonerpulver. Es gibt kompakte Tonerkartuschen mit einer Entwicklereinheit, also einer separaten Trommel. Dabei handelt es sich um eine komplette Systemeinheit.

Eine Tonerkartusche besteht jeweils aus dem Tank, der das schwarze oder farbige Tonerpulver enthält, und der Mechanik für die Übertragung des Farbstoffs auf das Papier. Diese Mechanik ist komplex, manche Tonerkartuschen bestehen aus mehr als 50 Einzelteilen. Zur Kartusche gehört eine Entwicklereinheit, welche bei einem Tausch ebenfalls ausgewechselt wird. In der Regel ist die Einheit mit der Kartusche verbunden, es handelt sich also um ein einziges kompaktes Teil. Einige Modelle verfügen über einen Tank für Resttoner (Resttonerbehälter). Zudem gehören das Belichtungssystem und die Fotoleitertrommel für den Druck zur Tonerkartusche. Für die Haftung auf dem Papier oder einem anderen Druckmedium werden beim Ausdruck die Tonerpartikel per Lasertechnik unter hohen Temperaturen quasi auf das Papier oder das sonstige Druckmedium geschmolzen. Wenn eine Tonerkartusche leer ist, tauscht man sie im Ganzen aus. Bekannte Hersteller von Tonerkartuschen sind die Unternehmen, die auch die Geräte anbieten. Zu nennen wären unter anderem HP (Hewlett Packard), Dell, Panasonic, OKI, Ricoh, Samsung und noch einige weitere Firmen.

Separate Tonereinheiten

Es gibt auch die Technologie der getrennten Tonereinheit mit dazugehöriger Trommeleinheit. Diese setzen unter anderem Epson, Brother und Dell ein, bei aktuellen Farblaserdruckern haben sich auch Konica Minolta, Lexmark, HP, OKI und Kyocera für diese technologische Variante entschieden. Bei diesem System muss der Anwender die verbrauchte Trommeleinheit wechseln, was sich nach jedem dritten bis fünften Tonertausch empfiehlt.

Tonerkartuschen mit Chip oder Sichtfenster

Bei einigen Tonerkartuschen hat der Hersteller einen Chip eingebaut, welche die Kartusche als Original identifiziert und gleichzeitig den Füllstand überwacht. Andere Hersteller statten die Kartusche mit einem Sichtfenster aus, der Nutzer kann also die vorhandene Tonermenge sehen.

Starter Tonerkartusche

Schon seit einiger Zeit legen die Hersteller beim Neukauf einem Gerät eine Starter Tonerkartusche bei. Diese ist nicht sehr voll, sie soll nur die ersten Ausdrucke ermöglichen. Starterkartuschen lassen sich meistens nicht nachfüllen, sie sehen oft auch anders aus als die normalen Kartuschen.

Unterschiedliche Typen von Toner

Der verbreitetste Toner ist der »Einkomponententoner«, der immer zum Einsatz kommt, wenn nur eine Tonerkartusche verwendet wird, die das Tonerpulver - Tonerstaub samt Entwickler enthält und als Einheit ausgetauscht wird. Dieses Modell ist etwas teurer aufgrund des beigemischten Entwicklers, auf den das Tonerpulver abgestimmt werden muss, dafür aber sehr unkompliziert und einfach in der Wartung. Die Verwendung von Einkomponententoner in versiegelten Tonerkartuschen ist auch sicherer, weil sich die naturgemäß starke Schmutzwirkung der Tonerpartikel hier deutlich weniger stark auswirken kann. Komplizierter und auch etwas schmutziger wird es mit der Verwendung von »Zweikomponententoner«, bei dem der eigentliche Toner vom Entwickler getrennt ist. Dadurch wird der Mischvorgang einfacher und der Drucker Toner günstiger. Allerdings sind Geräte, die diesen Tonertyp unterstützen, vergleichsweise komplex und teuer in der Konstruktion, weshalb nur sehr große Drucker und Kopierer mit hohem Nutzungspensum davon profitieren, die zudem regelmäßig mit einem speziellen Tonerstaubsauger gereinigt werden müssen. Kaum verbreitet ist der dritte Tonertyp, die sogenannte »Transferflüssigkeit«, oft fälschlich als »Flüssigtoner« benannt. Die chemisch miteinander verbundenen Farbpartikel bilden die Transferflüssigkeit, durch die sich die Bildtrommel des Druckers dreht; diese Technik erzeugt aufgrund der extrem winzigen Teilchengröße eine hohe Druckqualität, ist aber wegen seiner anspruchsvollen Anwendung kaum massenmarkttauglich. Nur selten werden diese Toner zum Kauf angeboten.

Kompatible Toner - Viele Vorzüge für weniger Geld

Toner günstig kaufenNatürlich sind günstigere Alternativ Toner den Herstellern der Laserdrucker ein Dorn im Auge, schließlich bedrohen diese billigeren Ersatzpatronen ihr Preismonopol. Von wilden Gerüchten, die einen Verlust der Herstellergarantie beschwören, falls der Kunde der Versuchung erliegt, Fremdprodukte zu nutzen, sollte sich allerdings niemand beunruhigen lassen. Die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland sprechen eine klare Sprache zum Schutz der Verbraucher: Die Druckerhersteller müssen im Schadensfall auch dann volle Garantie für das Gerät gewähren, wenn eine Alternativ Patrone zum Einsatz kam.

Das ist eine gute Nachricht für alle, die gerne Toner billiger kaufen möchten. Umweltfreundlich ist der Griff zur günstigen Alternative allemal: Durch das Wiederbefüllen müssen alte, leergedruckte Tonerkartuschen nicht entsorgt werden. Bei einem sachgemäßen Umgang mit neu gefüllten Tonerkartuschen ist deren Benutzung auch für den vorsichtigen Anwender ohne Risiko. Den oft geäußerten Bedenken, kompatible Tonerkartuschen könnten durch eine minderwertige Zusammensetzung die empfindliche Trommeleinheit des teuren Laserdruckers irreparabel beschädigen, kann man entgegenhalten, dass Dritthersteller inzwischen häufig eine eigene Garantie auf ihre Alternativ Produkte anbieten. Mit Erfolg: Immer mehr Nutzer greifen auf die billigeren Ausweichprodukte zurück und sind mehrheitlich sehr zufrieden über erhaltene Druckqualität und erzielte Ersparnis. Toner günstig bestellen, das ist heute dank findiger Dritthersteller kein unerfüllbarer Wunsch mehr. Dies gilt übrigens nicht nur für den Schwarz-Weiß-Druck, sondern auch für den steigenden Einsatz von Farb-Laserdruckern. Die günstigen Tonerkartuschen spezialisierter Drittanbieter sind auch als Farbtoner erhältlich. Übrigens lässt sich durch den Verkauf von leeren Tonerpatronen an Dritthersteller oft noch etwas Geld verdienen, auf diese Weise ist der ohnehin günstige Toner noch billiger zu haben.

Vorteile von kompatiblen Toner:

  • Meist deutliche niedriegere Preise beim Kauf von kompatiblen Toner.
  • Druckkostenreduzierung beim Einsatz dieser kompatiblen Produkte möglich.
  • Hohe Druckleistung trotz günstigen Kaufpreis.
  • Wiederbefüllte Tonerkartuschen schonen die Umwelt.

Was in Tonerkartuschen eigentlich drin ist

TonerpulverWer Drucker Toner kaufen will, meint damit eigentlich ein Farbmittel. Unter einem Farbmittel versteht man farbgebende Stoffe synthetischen oder natürlichen Ursprungs. Der Inhalt der vertrauten Tonerkartuschen ist ein künstliches Pulvergemisch, das sich aus künstlich hergestellten Harzen, Pigmenten, Sauerstoff-Verbindungen und verschiedenen Zusatzstoffen zusammensetzt. Die winzig kleinen Teilchen dieser Mischung sind lediglich zwischen fünf und zehn Mikrometer groß. Der Toner ist ein extrem feines Pulver. Es wäre beim Einatmen gesundheitsschädlich, daher soll es nicht unkontrolliert austreten. Aus diesem Grund gibt es die verschlossene Tonerkartusche, aus der in intaktem Zustand kein Toner entweichen kann. Die Art des Toners und die Mechanik der Kartusche bestimmen mit das Druckbild. Das ist am klaren Schriftbild und an der Schwärze oder der Intensität von Farben zu erkennen. Toner muss im Übrigen auch licht- und wischbeständig sein. Für die Qualität der Tonerkartusche im Ganzen sind deren Kapazität und Laufleistung wesentliche Faktoren.

Die geringe Größe der einzelnen Partikel macht das Pulver fließfähig, weshalb unkundige Nutzer Tonerpulver manchmal mit flüssiger Tinte verwechseln. Dabei sind die Anforderungen an die »Tinte« der modernen Laserdrucksysteme ungleich höher: auch wenn der Drucker Toner billiger angeboten werden soll, muss er auf Basis eines satten Schwarztons alle denkbaren Grauschattierungen fein abgestuft darstellen können und auf möglichst vielen Materialien haften bleiben, ohne dabei viel plastischen Auftrag zu hinterlassen. Um eine Verschmutzung der Hardware zu vermeiden, darf er bei aller angestrebten Dauerhaftigkeit keinesfalls auf der Fixierwalze oder überhaupt im Gerät selbst kleben bleiben. Gegenüber Feuchtigkeit muss er sich als widerstandsfähig erweisen, und seine fließfähige Konsistenz darf er bis zum Druckvorgang nicht verlieren.

Von der Tonerkartusche aufs Papier

Von der Tonerkartusche auf den Bedruckstoff ist es räumlich ein kurzer, technisch aber kein ganz unkomplizierter Weg. Zunächst muss der Laserstrahl das gewünschte Druckbild auf die Trommeleinheit, in der Regel ein kleines Aluminiumrohrstück, zeichnen; dabei wird der vom Laser getroffene Bereich elektrisch aufgeladen. An eben diesen geladenen Stellen wird der Tonerstaub von der Bildtrommel aufgenommen und durch eine zweite, negative Ladung über dem Bedruckstoff abgestoßen. Damit das entstandene Bild haften bleibt und nicht verwischt, werden die Tonerteilchen durch Hitzeeinwirkung – mittels einer Heizwalze – mit dem Druckträger verschmolzen und so fixiert. Soll das Bild farbig sein, müssen die verschiedenen Tonerfarben nacheinander aufgetragen werden, was den Aufwand noch einmal erhöht. In großen Geräten kommen dabei sogar mehrere Bildtrommeln zum Einsatz. Trotzdem geschieht dieser komplexe und fein abgestimmte Prozess immer binnen weniger Sekunden.

Der Toner ist im Prinzip Farbe, die als feines Pulver für die Verarbeitung bereitgehalten wird. Bei dem Farbstoff handelt es sich um eine komplexe Zusammensetzung verschiedener Materialien, die in Bezug auf die Anforderungen an den Drucker, der Konsistenz, der angestrebten Qualität der Druckresultate und anderer wichtiger Eigenschaften aufeinander abgestimmt sein müssen. Im Verarbeitungsprozess wird der Toner in einem technisch komplizierten Zusammenspiel von Mechanik und Elektronik auf eine sogenannte Trommeleinheit aufgetragen, von der aus der eigentliche Druckvorgang auf Papier oder Folie erfolgt. Höchste Ansprüche an den Toner orientieren sich dabei an der Feinabstimmung von Graustufen, der gewünschten Farbqualität und konstant guten Druckergebnissen bei der Dauerbelastung eines Laserdruckers, Fax- oder Kopiergerätes.

Tonerkartuschen günstig kaufen

Wenn eine Tonerkartusche gewechselt werden muss, kann sich der Anwender zwischen einer Originalkartusche vom Druckerhersteller oder einer alternativen Kartusche entscheiden. Die Kartuschen werden durchaus auch von Fremdherstellern nachgebaut bzw. es werden Originale nachgefüllt. Dementsprechend nennt man diese sehr preiswerten Varianten Rebuilt oder Refill Kartuschen. Bei einem Rebuilt werden Bauteile durch kompatible Neuteile mit hoher Qualität ersetzt. Auch ein kompletter Neubau ist möglich, indem die Hersteller Bauelemente mehrerer verbrauchter Kartuschen neu zu einem Rebuilt-Toner zusammensetzen. Danach erfolgt die Neubefüllung. Qualitätseinschränkungen sind hierbei nicht zu befürchten. Refills sind lediglich Neubefüllungen von leeren Kartuschen, allerdings werden hier oft ebenfalls einige Verschleißteile gewechselt. Die Qualität dieser Alternativen ist in der Regel sehr hoch. Das Recycling entlastet zudem die Umwelt. Wer Tonerkartuschen günstig kaufen möchte, sollte sich also nach solchen Varianten umsehen. Natürlich ist kein grenzenloses Recycling möglich, weil alle Teile - in der Regel aus Kunststoff - irgendwann durch die dauerhafte mechanische Belastung unter einer gewissen Temperatur endgültig verschlissen sind. Zu beachten ist für die Nutzer von Tonerkartuschen, dass diese leer nicht einfach entsorgt werden sollen. Viele Geschäfte nehmen die leeren Kartuschen (auch online) gegen den Kauf von Refills oder Rebuilts zurück. Es sind wertvolle Ausgangsmaterialien für das Recycling.

Incoming search terms: